TSV Kleinglattbach II - SV Riet II 3:2 (2:1)

Zweite stoppt Negativtrend und gewinnt Derby knapp

Dank einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Woche konnte die zweite Mannschaft das Derby gegen Riet mit 3:2 für sich entscheiden. Nach einer 2:0 Führung wurde es Mitte der zweiten Halbzeit nochmals eng, letztlich reichte es aber zum verdienten Sieg. Man of the Match: Rocco Verlardi. Erst ein Tor erzielt und später als Torwart einen Elfmeter pariert.

In der Tabelle bleibt der TSV auf Rang vier.

Die Tore erzielten: Leon Ellwein, Hannes Holzhäuer, Rocco Velardi

Der TSV spielte mit: Zipperle (27. Mack) - Leon Ellwein, Velardi, Birtsis (46. Mike Ellwein), Mosev - Stahlberger, Mühleisen (27. Holzhäuer), Haupt, Kumme - Fitterer, Blümel

TSV Kleinglattbach I - SGM Hohenhaslach/Freudental I 4:1

Vaihingen. In der Fußball-Kreisliga A 3 hat der TSV Kleinglattbach nach einem 4:1-Erfolg über die SGM Hohenhaslach/Freudenteil punktetechnisch mit dem TSV Nussdorf gleichgezogen. Der Tabellendritte unterlag dabei dem TASV Hessigheim mit 0:5. Kleinglattbach und Nussdorf haben nun jeweils 33 Zähler auf dem Punktekonto.

Der TSV Kleinglattbach hat mit einem Erfolg über die SGM Hohenhaslach/Freudental den Anschluss an die Tabellenspitze gehalten. Nachdem die Grün-Weißen vorige Woche gegen den Tabellenführer Lomersheim knapp das Nachsehen hatten, konnten die Gäste aus Hohenhaslach und Freudental die Mannschaft um Trainer Klaus Arnold nur in kleinen Phasen ärgern. Gleich zu Beginn prüfte SGM-Spieler Mario Dierolf Kleinglattbachs Torwart Tobias Linder mit einem Schuss aus 16 Metern. Doch die Gastgeber befreiten sich aus der drückenden SGM-Anfangsphase, auch dank Zutun von Casim Susuri. Marc Hahn spitzelte dem Spieler auf der Sechserposition den Ball vom Fuß, woraufhin die SGM-Hintermannschaft komplett offen stand. Hahn lief auf Torwart Philipp Kummer zu und legte im entscheidenden Moment nochmal auf Alexander Stierl quer, der zum 1:0 einschob (25). Doch das Spiel stand kurz darauf wieder auf der Kippe. Schiedsrichter Walter Zeller hat im Kleinglattbacher Strafraum ein für beide Seiten fragwürdiges Schieben eines Kleinglattbacher Spielers gesehen und auf Elfmeter entschieden. Doch Tobias Linder ahnte die Ecke und parierte den schwach getretenen Strafstoß von Phillip Gögel. Im direkten Gegenzug verlängerte Hahn einen langen Ball mit dem Kopf zu Philipp Gutjahr, der aus kurzer Distanz zum 2:0 einschob. Die starke Phase der Gastgeber wurde nach einem SGM-Eckball jedoch unterbrochen. Zwei Torschüsse blockte die Kleinglattbacher Hintermannschaft noch. Aber der Drehschuss von Maximilian Walther bedeutete dann doch den SGM-Anschlusstreffer (40.). Mit dem späten Treffer im Rücken startete Hohenhaslach/Freudental deutlich mutiger in die zweite Hälfte. Arsim Susuri prüfte mit seinen Fernschüssen vermehrt Linder, der immer wieder eingreifen musste, aber die Führung festhielt. Doch dann kam die Stunde von Andre Aisenbrey, der von der Mittellinie aus antrat, alle seine Gegenspieler stehen ließ und mit einem Schlenzer in das rechte Eck vollendete (72.). „Dieser Gegentreffer hat uns dann die Luft genommen“, meint SGM-Trainer Daniel Nissan. Hahn erzielte eine Viertelstunde vor dem Ende aus kurzer Entfernung noch das 4:1. „Der erste Pflichtspielerfolg in diesem Jahr war nach dem 1:2 gegen Lomersheim wichtig, um vorne dabei zu sein. Das haben die Jungs heute spitze gemacht“, meint Kleinglattbachs Pressesprecher Karlheinz Boch. Auf der anderen Seite wirkte SGM-Trainer Nissan sichtlich frustriert. „Gewinnen kann man nur wenn jeder hundert Prozent gibt, sonst holt man keine Punkte. Vor allem gegen einen Gegner, der das mitbringt und sich in jeden Zweikampf reinhaut“, sagt der Übungsleiter.

TSV Kleinglattbach: Tobias Linder – Johannes Gutjahr, Thomas Haupt, Philipp Gutjahr, Florian Rother, Marc Hahn (85. Simon Haupt), Kevin Rückert, Dominik Bahmer, Alexander Stierl, Michael Engelhardt (46. Daniel Linder), Andre Aisenbrey.

SGM Hohenhaslach/Freudental: Philipp Kummer – Casim Susuri, Benjamin Hellwig, Adrian Kurz (35. Stefan Hellwig), Maximilian Walther, Michael van Welzen (68. Volkan Akdeniz), Astrit Susuri, Phillip Gögel (88. Ismail Güzel), Rainer Lederer, Mario Dierolf (85. Marcus Paul Walther), Arsim Susuri.

Quelle: VKZ v. 01.04.2019

TSV Phönix Lomersheim I 2:1 (0:0) TSV Kleinglattbach I

In der Kreisliga A 3 fallen vor allem in den Schlussphasen der zweiten Halbzeiten jeweils jede Menge Tore – Besonders Standards sind am Wochenende entscheidend

Wer eine Nullnummer auf dem Platz des TSV Phönix Lomersheim erwartet hat und bereits vor der 80. Minute gegangen ist, wurde spät eines Besseren belehrt. Drei Treffer in den letzten zehn Minuten gab es in der Samstagspartie des Tabellenführers gegen den Fünften, den TSV Kleinglattbach. Obwohl der Toptorjäger Sebastian Fischer nicht getroffen hat, mussten sich die Kleinglattbacher am Ende mit 1:2 geschlagen geben. „Wir haben es gerade zwischen der 60. und 80. Minute nicht geschafft, nach vorne zu kommen. Da hat uns einerseits die Qualität gefehlt. Andererseits, und das muss ich mir auch selbst ankreiden, haben wir nicht rausgeschoben und kamen so nicht zu weiteren Abschlüssen“, resümiert Kleinglattbachs Trainer Klaus Arnold nach der Partie. Bis zur 80. Minute hatte seine Mannschaft das Tor verteidigen können. „Das war zum Teil aber auch mit Glück verteidigt. Obwohl wir die eine oder andere Torchance hatten“, berichtet der Übungsleiter. Die Antwort nach den beiden Toren von den Lomersheimern Flavio Knapp (80. Minute) und Eros Schembri (85.) kam zu spät. Erst in der 90. Minute schafften die Gäste durch Julian Trostel den Anschluss. „Gerade nach dem zweiten Tor hatten wir schon abgeschaltet. Das ist sehr schade“, erzählt Arnold. Insgesamt zeigt er sich jedoch zufrieden: „Da wir im Hinspiel katastrophal gespielt haben, können wir zufrieden sein. Insbesondere mit der Defensivarbeit.“

TSV Kleinglattbach: Tobias Linder – Johannes Gutjahr, Sebastian Witsch, Michael Engelhardt, Thomas Haupt, Philipp Gutjahr, Florian Rother, Daniel Linder (63. Alexander Stierl), Alex Schray, Julian Trostel, Dominik Bahmer (35. Andre Aisenbrey).

Quelle: VKZ v. 25.03.19