Bezirkspokal - 2. Runde

Pokalspiel in Markgröningen fällt aus!

Das für kommenden Mittwoch (09.09.20) terminierte Pokalspiel beim FV Markgröningen fällt aus!

Laut offizieller Meldung des Verbandes verzichten die Mannen vom FV Markgröningen auf das Spiel - weitere Hintergründe sind dem TSV nicht bekannt!

Damit zieht der TSV Kleinglattbach kampflos in die dritte Runde des Bezirkspokals ein.

Saison 2020/21 - Kreisliga A3 - 1. Spieltag

TSV Kleinglattbach I – SV Kaman 91 Bönnigheim I 4:0 (1:0)

Trotz des Kantersiegs war von Souveränität der Kleinglattbacher über weite Strecken der Partie nichts zu sehen. „Ich hatte den Eindruck, dass die Jungs vor allem in der ersten Halbzeit nervös waren. Uns unterliefen zu viele Abspielfehler. Und zu oft haben wir die falsche Entscheidung getroffen“, bemängelt TSV-Trainer Klaus Arnold. „Wir haben Glück gehabt, dass wir auf einen sehr schlechten Gegner getroffen sind. Vom Läuferischen und vom Zweikampfverhalten hatten die Bönnigheimer heute nicht viel drauf.“ Dennoch gingen die Gastgeber Mitte der ersten Halbzeit in Führung. Daniel Linder fasste sich in der 26. Minute aus 30 Metern ein Herz, und der Ball schlug direkt unter der Latte ein. Die anderen – besseren – Chancen ließen die Kleinglattbacher liegen. „Allein Alexander Stierl hatte zwei Hundertprozentige“, berichtet Arnold. In der Pause ermahnte er seine Spieler noch einmal, mehr zu laufen, mehr Angebote als Passempfänger zu machen und mutig nach vorne zu spielen. Daraufhin wurde zumindest das Geschehen auf dem Platz ansehnlicher. Außerdem half, dass Justin Trostel in der 57. Minute einen Abpraller aus drei Metern über die Linie drosch. „Damit war der Kampfeswillen der Bönnigheimer gebrochen“, erklärt Arnold. „Das hat natürlich auch geholfen.“ Den Sack zu machten die Kleinglattbacher aber erst in der Schlussphase. Erst versenkte Linder einen Freistoß aus halblinker Position 25 Meter vom Tor entfernt direkt in den Maschen (81. Minute). Dann drückte Stierl ein Zuspiel von Linder aus fünf Metern über die Linie (86.). Der Frust saß tief bei den Bönnigheimern. Zwei Minuten darauf wurde ein Kaman-Spieler nach seiner zweiten Gelben Karte noch vorzeitig zum Duschen geschickt (88.).

TSV Kleinglattbach: Tobias Linder, Bock, Johannes Gutjahr (53. Blessing), Thomas Haupt, Philipp Gutjahr, Daniel Linder (86. Leitner), Schray (67. Simon Haupt), Hahn (88. Hingar), Rückert, Justin Trostel, Stierl

Quelle: VKZ v. 07.09.2020

Vorschau VKZ - Saison 2020/21

Ein Vollstrecker ist zurück

Alexander Stierl hat seine langwierige Verletzung auskuriert und verschafft dem TSV Kleinglattbach wieder mehr Torgefahr

Kleinglattbach. Dass Alexander Stierl wieder fit ist, ist fast so, als sei ein weiterer Spieler zum TSV Kleinglattbach gewechselt. Denn der Stürmer, der über einige Jahre Bezirksliga-Erfahrung beim FV Senden in Bayern und beim TSV Schwieberdingen verfügt, hat in den vergangenen beiden Spielzeiten gerade einmal elf Pflichtspieleinsätze in der Fußball-Kreisliga A 3 mit rund 830 Einsatzminuten für die Kleinglattbacher absolviert. Jetzt ist er aber wieder fit. „Er hat keine Schmerzen mehr am Steißbein“, berichtet Klaus Arnold.Und der 31-Jährige hat gleich wieder eingeschlagen wie eine Bombe. Mit zwei Treffern war er maßgeblich daran beteiligt, dass die Kleinglattbacher den Bezirksligisten FV Löchgau II mit 3:2 aus dem Bezirkspokal gekegelt haben. Auch beim 5:0-Testspielerfolg gegen den A-2-Ligisten TSV Asperg hatte Stierl davor auch schon ein Tor erzielt. „Seine große Stärke ist der Abschluss. Er ist niemand, der lange fackelt“, erklärt Trainer Arnold. Ganz bei 100 Prozent sei Stierl allerdings noch nicht. „Verbesserungspotenzial hat er wie die meisten Spieler im läuferischen Bereich. Aber er hat schon wieder viel abgenommen. Es wird von Einheit zu Einheit, von Woche zu Woche besser“, berichtet Arnold.Einen Vollstrecker hat seiner Mannschaft vor allem in der vergangenen Saison gefehlt. Bis zum Zeitpunkt des corona-bedingten Abbruchs der Spielzeit Mitte März hatten die Kleinglattbacherinnen gerade einmal 33 Treffer in 16 Partien erzielt. Nur fünf Teams überhaupt waren weniger erfolgreich vor dem gegnerischen Gehäuse. Dennoch stand der TSV mit 30 Punkten auf dem sechsten Platz. Vielleicht wäre sogar etwas mehr drin gewesen, wären da nicht die „negativen Highlights vor der Winterpause“ (Arnold) mit dem Unentschieden beim SV Pattonville II und der Niederlage bei Kaman Bönnigheim im ersten Rückrundenspiel gewesen.Mit Kaman Bönnigheim kreuzen die Kleinglattbacher auch in der neuen Saison an diesem Sonntag (15 Uhr) zum Auftakt die Klingen. „Kaman Bönnigheim müssen wir eigentlich hinter uns lassen“, erklärt Arnold. „Aber die erste Partie ist immer mit vielen Fragezeichen versehen. Man weiß nie, wie man selbst drauf ist und wie eingespielt der Gegner schon ist.“ Dennoch hofft der Übungsleiter, dass das erste Saisonspiel in der A 3 von Erfolg gekrönt ist – und zwar nicht nur die ersten Begegnungen wie im vergangenen Jahr. „Mir wäre es recht, wenn wir gut anfangen, aber auch gut aufhören“, äußert Arnold als Wunsch. „Denn wir wollen wieder im oberen Drittel abschneiden. Aber ich muss aktuell immer von Woche zu Woche schauen. Wer ist gerade im Urlaub? Wer ist zurückgekommen? Wer muss eventuell in Quarantäne?“Denn mit den vielen Urlaubern, die statt im Juli und August wie in der Vergangenheit in diesem Jahr erst im September wegfahren (Arnold: „Bis Mitte des Monats sind immer einige Spieler für ein bis zwei Wochen weg. Die haben sich das wirklich gut aufgeteilt.“), schwant dem Übungsleiter schon Schlimmes. „Ich hoffe, wir können die Runde überhaupt ohne Komplikationen durchspielen“, berichtet Arnold.

Quelle: VKZ v. 04.09.20

Bezirkspokal - 1. Runde

TSV kämpft Bezirksligist nieder

TSV Kleinglattbach I - FV Löchgau II 3:2

Einen Bezirksligisten aus dem Wettbewerb zu werfen, ist eine starke Leistung – das erkennt auch Klaus Arnold an. „Den Sieg sollte man aber nicht überbewerten“, mahnt der Trainer des TSV Kleinglattbach im gleichen Atemzug. „Die Löchgauer waren eigentlich enttäuschend. Vor allem in der zweiten Halbzeit war ihr Auftreten indiskutabel.“ Der Bezirksligist fand aber zunächst besser in die Partie. Nach einer Viertelstunde zappelte der Ball auch das erste Mal im Kleinglattbacher Netz. Schiedsrichter Attila Cevirgen hatte den Ball aber vorher im Aus gesehen. „Wäre das Gegentor anerkannt worden, wäre es schwieriger gewesen, wieder ins Spiel zurückzukommen“, berichtet Arnold. Denn die Gastgeber waren zu Beginn ziemlich nervös. Doch nach so 20 Minuten legten sie die Nervosität langsam ab und kamen auch zu Möglichkeiten. Dennoch gerieten sie durch Charly Beye in Rückstand (29.). Nur fünf Minuten später lief aber Andre Aisenbrey seinem Gegner davon und wurde im Strafraum von den Füßen geholt. Den Elfmeter verwandelte Daniel Linder (34.). Doch wieder gerieten die Kleinglattbacher in Rückstand. „Das 1:2 durch Yannick Reustle in der 71. Minute war zu dem Zeitpunkt aber unverdient“, analysiert Arnold. „Die Löchgauer hatten nach dem Seitenwechsel komplett den Faden verloren.“ Deshalb dauerte es auch nur wieder fünf Minuten, bis Alexander Stierl ausgeglichen hatte. Der Stürmer staubte nach einem Fernschuss von Philipp Gutjahr ab (76.). Und einen Ballgewinn vollendete Stierl erneut nur fünf Minuten darauf zum 3:2 (81.). Danach warfen die Löchgauer zwar alles nach vorne. Doch wirklich gefährlich für Tobias Linder im TSV-Kasten wurde es nicht. Nur ein Ball kam aufs Tor, ging aber gut drei Meter daneben.

Quelle: VKZ v. 31.08.2020

 

EDIT: Die zweite Runde wurde bereits ausgelost: Der TSV Kleinglattbach ist am 09.09.20 um 19:00 Uhr beim FV Markgröningen I zu Gast.